es ist offen

Zeitungen, Zeitschriften, Broschüren Bücher. Jede Menge. Alte Schinken. Verziert. Verschnörkelt. Riesenformate. Gemalte. Kunstwerke. Fliegende Blattsammlungen. Uralte Sprache. Zeitgeistige. Feingeistige. Hochgeistige. Schöngeistige. Kratzbürtige. Aalglatte. Spannende. Miserabel erzählte. Zu früh entdeckte. Zu spät gefundene. Harte Kost. Tobak. Beinahe Entrückte. Trostspendende. Liebgewordene. Aus der Seele sprechende. 

Und dann gibt es noch Notizbücher. Diese Spezies. Nicht einzuordnend. Genrefrei. Wild gekritzelt. Mit Nebenbei-Skizzen. Eselsgeduldig. Dachbodentauglich. Kameradenfähig. Wahre Fundgruben. Halbe Lehranstalten. Das Leben wäre wohl so ziemlich anders ohne sie alle.

Ich bin ein Produkt vieler Bücher. Das hat C.S. Lewis, der Erfinder der Narnia-Geschichten über sich selbst gesagt. Es trifft auch auf mich zu. Der irische Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Clive Staple Lewis lebte von 1898 bis 1963 und hatte einen Lehrstuhl in Oxford. Ohne die Literatur, ohne Bücher, ohne Kommunikation und Diskussion darüber wären die entscheidenden Dinge in seinem Leben nicht passiert. Wir kommen nicht ohne Worte aus. Gesprochene, geschriebene und und solche, die nur Blicke sind.

Am Anfang war das Wort, lautet der erste Satz des Johannes-Evangeliums. Das Wort ist der Herzschlag des Lebens. 

                                                            Ich freue mich über Ihren Besuch!

                                                                           Elisabeth Eberle

                                                                     

 

 

 

 

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