Gesegnet sei die heilige Nacht, die uns das Licht der Welt gebracht!

heißt es in Eduard Mörikes Gedicht Die heilige Nacht. Weihnachten geht von oben nach unten. Und Weihnachten hält ewig habe ich eine meiner Postkarten genannt. Seit Mitte November bin ich fast täglich unterwegs zu Vorträgen und Lesungen. Die allermeiste Zeit in der Dämmerung und richtigen Dunkelheit, spät am Abend. Wenn ich dann sehr müde bin und über die Autobahn und oft auch durch verlassene Straßen und kleine Dörfer fahre, tun mir zwei Dinge gut: Schöne Weihnachtsmusik und die vielen Lichter. Beleuchtete Fenster, Häuser, Balkone und Vorgärten. ES IST DAS LICHT! Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über denen, die im finstern Land wohnen, scheint es hell. Das hat der Prophet Jesaja vorausgesagt, 700 Jahre bevor der Himmel voller Heerscharen war, in dieser einen Nacht, als in einer kümmerlichen Unterkunft ein Kind geboren wurde und das allererste Weihnachtsfest einfach so passierte – in einem kleinen Land, von den Römern beherrscht und unterdrückt. Dieses allererste Weihnachten geschah „nur“ mit rein himmlischem Glitzer, Gesang und Glanz. Es gab weder Musik von Alexa noch Halogen aus der Steckdose. Aber dieses Licht hat nicht aufgehört zu leuchten. Ich wünsche es uns so sehr, dass wir bereit und neugierig sind, uns bei all dem schönen Weihnachtsrummel, dem leckeren Glühwein und den weltbesten Lieblingslebkuchen (https://haus-lichtenhain.de/backstube/gebaeck/4/apfel-lebkuchen-aus-lichtenhain auch diesem Licht zuzuwenden. Ich brauche es, wir brauchen es! Denn das Bio Ei – ich kaufe es auch – und das Fahrrad – ich benutze es gerne – werden uns weder jetzt noch am Ende retten.

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